Content mit guter Lesbarkeit.

 

Viele Internettexte sind von guter Lesbarkeit weit entfernt. Vielfach lässt schon die Ausdrucksweise zu wünschen übrig. Kommen noch Rechtschreib- und Grammatikfehler hinzu, rücken die oberen Plätze im Ranking der Ergebnislisten in weite Ferne. Es reicht nicht aus, Informationen einfach niederzuschreiben.

 

Im Gegensatz zu schriftlichen Medien, wie etwa Bücher oder Zeitungen, nimmt sich der durchschnittliche Internetuser nur wenig Zeit zum Lesen. Die Inhalte sollten daher leicht und übersichtlich verfügbar sein sowie flüssig und angenehm zu lesen. Einzeln markierte Wörter oder Wortkombinationen, Tabellen und Aufzählungen verschaffen einen schnellen Überblick, der zu einer Entscheidung für oder gegen einen Artikel führt.

 

Content richtet sich an Internetuser

 

Bei der Texterstellung sind die Adressaten zu bedenken. Gemeint sind hier die Internetuser, die von inhaltsstarken Texten profitieren und das Ranking der Ergebnislisten in Bewegung bringen. Je besser die Texte, umso höher die Platzierung!

 

Wie zeichnet einen Text mit guter Lesbarkeit aus?

Der suchende Blick des Internetusers verbleibt nie lange auf einem Punkt. Der Nutzwert wird daher sofort erkennbar, die Texte selbst sind inhaltsstark. Inhalte mit klaren Aussagen sowie klaren, prägnanten Formulierungen erregen die Aufmerksamkeit und finden am ehesten ihr Publikum.

 

Was schafft eine gute Textstruktur?

Eine gute Textstruktur punktet zunächst mit peinlicher Ordnung. Die im Text enthaltenen Informationen sind schnell und unkompliziert zu erkennen. Je präziser die Formulierung und je übersichtlicher die Gliederung, umso einfacher der Zugang zu den Inhalten – umso größer aber auch der Zuspruch.

 

  • Lange Schachtelsätze ermüden den Leser. Besser sind daher kurzgehaltene Formulierungen mit einem, maximal zwei Kommas.
  • Die übersichtliche Gliederung verschafft bereits mit der ersten optischen Wahrnehmung einen Überblick.
  • Endlose Textabschnitte führen ebenfalls zu Übermüdung und Unkonzentriertheit. Abhilfe schaffen Absätze und Zwischenüberschriften. Auf diese Weise werden sogar komplexe Themen leicht lesbar.
  • Fremdwörter sind für das breite Internetpublikum ungeeignet. Besser sind die deutschen Begriffe, die für jeden verständlich sind. Fachlich relevante Seiten hingegen dürfen durchaus fachspezifische Begrifflichkeiten nutzen.

 

Weitere Tipps für einen guten Lesefluss

Ein gut lesbarer Content gelingt, wenn sich der Texter in den User hineinversetzen kann. Aus seiner Sicht kann er schreiben, was gelesen werden will und für Aufklärung sorgt. Tipp Nr. 1 ist daher die Nachvollziehbarkeit.

 

Tipp Nr. 2 dreht sich um das Thema Keywords. Diese wollen einerseits bezüglich ihrer Resonanz und Relevanz recherchiert werden, andererseits müssen sie aber auch sinn- und lesegerecht in einen Content mit guter Lesbarkeit eingebunden werden. Die Suchmaschinen ermöglichen mittlerweile auch Abwandlungen und Kombinationen, in denen der Wortstamm enthalten ist.

 

Formatierungen sind das Thema zu Tipp Nr. 3. Die Überschriften zeigen sich in Gestalt von h1, h2, h3 bis hin zu h6 – je nach Wichtigkeit. Absätze werden kurzgehalten, um Ermüdung zu vermeiden. Farbliche Absetzungen sorgen für weitere Kurzweil.

 

Um Füllwörter und hausbackene, langweilige Formulierungen geht es in Tipp Nr. 4. Diese überfordern ebenfalls die Aufmerksamkeit des Lesers. Ein gut lesbarer Content liest sich stets „frisch von der Leber weg“ und zeigt sich ebenso unterhaltsam wie informativ. Daher wird der fertige Text am Ende aus der Sicht des Users noch einmal durchgelesen.

 

Einwandfreie Grammatik ist die Voraussetzung für Tipp Nr. 5. Wer kann einen Text ernstnehmen, in dem sich die Unkorrektheiten nur so häufen. Zwar sind grundsätzlich alle Fehler zu vermeiden, doch ein einzelner kann durchaus sympathisch wirken. Schlüpft er durch das Korrekturnetz, braucht er kein Ärgernis zu sein, sondern lässt ein wenig Menschlichkeit hervorlugen.

 

Ebenfalls wichtig ist Tipp Nr. 6. Er ist eine Mahnung an alle, die mit aller Gewalt die Aufmerksamkeit der Leser auf sich lenken wollen. Dieser Umstand veranlasst User dazu, sich Inhalten auf anderen Webseiten zuzuwenden. Er fühlt sich überrumpelt und „vergewaltigt“. Bezeichnend dafür ist das sogenannte Keyword Stuffing (gehäuftes Auftreten von Keywords). Hilfreich ist daher die Wahrnehmung des eigenen Textes aus der Sicht eines Kunden. Möglicherweise hilft hier das Probelesen durch andere Personen.

 

„Gleich das Wichtigste zu Beginn“ heißt die Botschaft von Tipp Nr. 7. Lange Einleitungen langweilen den Leser, der ganz andere Informationen erwartet. Das Wichtigste gehört somit gleich an den Textanfang. Mit zunehmendem Leseverlauf darf dann die Relevanz abnehmen. Am Ende erfolgt eine kurze Zusammenfassung, die alles Gelesene noch einmal in Erinnerung ruft.

 

Weitere kurze und wichtige Ratschläge enthalten die Vermeidung von Metaphern, die zwar der Leser versteht, nicht aber die Suchmaschine. Wie kann sie wissen, dass ein Drahtesel ein Fahrrad ist? Was dem Nutzer ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubert, verursacht Google ein Stirnrunzeln.

 

Gut lesbarer Content ist von Beginn an hilfreich und informativ. Der Unterhaltungswert sorgt für Kurzweil und den erneuten Besuch. In die Praxis umgesetzt bedeutet dies die Erhöhung der Klickrate bzw. das Aufsteigen im Ranking. Mehrwert liefert zusätzliche Informationen rund um die Thematik.

 

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